Versetzungsordnung

Die folgende Übersicht zeigt die gültige Versetzungsordnung für G8-Gymnasien. (Stand August 2014)

Klasse 5 zu 6: Es erfolgt ein automatisches Aufsteigen, ein Schulartwechsel ist nach der 5. Klasse auf Antrag der Eltern möglich.

Klasse 6 zu 7: Es erfolgt eine Versetzung bei maximal einer mangelhaften Note. Die Zeugniskonferenz kann bei mehr als einer mangelhaften Note versetzen, wenn eine erfolgreiche Mitarbeit am Gymnasium möglich erscheint. In Ausnahmefällen kann eine Orientierungsstufenklasse wiederholt werden. Auch ein freiwilliger Rücktritt Mitte der 6. Klasse ist auf Antrag der Eltern in besonderen Fällen möglich.

Klasse 7 zu 8: Ein Aufsteigen mit Wiederholungsempfehlung oder Aufstiegsvorbehalt erfolgt bei erheblichen fachlichen Mängeln. Eine Festlegung in Form einer Verteilung bestimmter Noten auf bestimmte Fächer ist nicht gegeben. Eltern haben die Möglichkeit, nach einem Vorgespräch oder auf eigene Initiative, der Zeugniskonferenz den Antrag auf Wiederholung vorzulegen. Das Aufsteigen mit Aufstiegsvorbehalt beinhaltet eine Probezeit von einem halben Jahr, die mit Fördermaßnahmen gekoppelt ist. Sind danach die Mängel nicht beseitigt, muss der Schüler oder die Schülerin zum Halbjahr zurücktreten. Bestehen auch nach einer Wiederholung erhebliche Mängel, erfolgt eine Schrägversetzung. Liegen keine fachlichen Mängel vor, erfolgt ein Aufsteigen ohne Bedingungen.

Klasse 8 zu 9: Das Aufsteigen erfolgt ohne Bedingungen, bei fachlichen Mängeln mit Wiederholungsempfehlung oder Aufstiegsvorbehalt entsprechend den Grundlagen des Aufsteigens von Klasse 7 zu 8.

Klasse 9 zu 10 (Einführungsphase): Es erfolgt eine Versetzung, wenn höchstens in einem Fach eine mangelhafte Leistung vorliegt. Bei schlechteren Leistungen entscheidet die Zeugniskonferenz, ob trotzdem die Mitarbeit in der Oberstufe möglich ist. Bei Nichtversetzung muss Klasse 9 wiederholt werden. Sind auch im Wiederholungsjahr mangelhafte Leistungen vorhanden, kann zum Halbjahr ein Antrag auf Teilnahme am mittleren Schulabschluss der Gemeinschaftsschule gestellt werden.

Klasse 10 zu 11 (Qualifikationsphase): Es gelten die spezifischen Regeln der Oberstufen- und Abiturprüfungsverordnung.

Mit der Versetzung in die 11. Klasse ist automatisch der Mittlere Schulabschluss erreicht. Bei Nichtversetzung kann er durch eine Übertragsskala erreicht werden, bei der alle Leistungen um eine Note angehoben werden, ausgenommen ist das Fach Sport.